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Hochzeitslieder


Ich habe euch hier eine kleine Sammlung von Hochzeitslieder zusammengestellt.
Sie eignen sich nicht nur zum Singen, sondern auch zum einfachen Vortragen oder auch als Hochzeitsrede.
Sämtliche nachfolgenden Tafellieder oder Hochzeitslieder, sind der praktischen Verwendbarkeit wegen, die bekanntesten und beliebtesten Melodien unterlegt. Durch leicht zu bewerkstelligendes Hinzufügen oder Ändern der Namen/Orte, sowie durch Weglassen solcher Verse, welche sich der Gelegenheit nicht genau anpassen, werden durchgängig alle Hochzeitslieder Verwendung finden können.

Diese Hochzeitslieder wurden aus antiquarischen Büchern aufbereitet, ich stelle euch diese Texte gerne für private Zwecke zur Verfügung.






Hochzeitslieder - Es reichen am Altar sich heut die Hand


Melodie: "Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein."


Es reichen am Altar sich heut die Hand
Und knüpfen für's Leben ein ehelich Band.
Wohl an denn, ihr Gäste, wir wollen's uns traun,
Das Paar aus der Nähe und jetzt anzuschaun.

Ach sehet des Bräutigam's ehrbar Gesicht,
Er fühlt sich als Eh'mann von größrem Gewicht,
Und nicket zufrieden und stolz mit dem Haupt,
Wer hätt' von den Freunden vor'm Jahr das geglaubt!

Da war er noch schüchtern, da war er noch spröd,
Wie das so im Leben gar manchesmal geht;
Es reizen die Damen mit holdem Gesicht
Das Karlchen von damals noch sicherlich nicht.

Vom Karlchen von damals da ziehn wir den Hut,
Wie war jovial er und stets wohlgemut,
Besonders im Kreise der Freunde so wert,
Wie hat er da fröhlich manch' Gläschen geleert.

Doch dann ward es anders, es kam eine Zeit,
Da wart ihm die Wirtschaft als Junggesell leid;
Das Bett selbst zu betten, zu schlafen allein,
Den Kaffee verräuchern und mehr solche Pein!

Da rief er entschlossen, das halt ich nicht aus
Ich schaff' mir bei Zeiten ein Weibchen ins Haus;
Und wie vernommen, gesagt wie getan,
Fing Karl mit Courage zu freien gleich an.

Doch schien es, als fehl' ihm zum Freien Talent,
Er konnt nicht galant sein, er konnt kein Kompliment,
Er sprach zu den Damen, so wie er's gewöhnt,
Und das ist wohl öfter von diesen verpönt.

Jedoch als 'ne Ausnahm' Augustchen wohl galt,
Für Schmeichelworte, da blieb sie stets kalt,
Ein aufrichtig Wesen war's das ihr gefiel,
Darum hatte Karl bei ihr leichteres Spiel.

Er selbst nun geriet für Augustchens in Glut,
Bald war er dem Fräulein von Herzen so gut,
Und sagte nach seiner Manier ihr alsdann:
"Ich brauche ein Weibchen und dir fehlt ein Mann!"

Augustchens senkte das Köpfchen beschämt,
Und hat sich zu einer Antwort bequemt:
"Sie meinen es redlich, hier drum meine Hand,
Uns soll fest verknüpfen ein unlöslich Band."

Die Hochzeit war heute, nun sind sie vereint!
Gott segne die Sonne des Glücks, die euch scheint,
Ergreifet die Gläser, gefüllt nur jedoch,
Es gelte dem Brautpaar ein dreifaches Hoch!



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