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Hochzeitsartikel - Geschichte des Bräutigams




Ihr wollt für Freunde oder Verwandte oder Familienangehörige eine Hochzeitszeitung erstellen und wißt nicht so recht, was diese beinhalten könnte?

Für diesen Fall, habe ich für euch, auf diesen Seiten der Hochzeitszeitung, kleine Texte, Artikel, Rätsel, Spiele auch Witze, Reden, und Geschichten, Hochzeitsanzeigen, Bekanntmachungen und Auktionen rund um das Thema Hochzeit gesammelt.
Ihr könnt euch bestimmte oder alle Texte zu Nutzen machen, indem ihr sie, nach der Reihenfolge eurer Wahl übernehmt und einfach für euer Brautpaar namen- und ortsgerecht umformuliert. So habt ihr einiges Material oder wenigstens einige Anregungen und Textbausteine, um eure eigene Hochzeitszeitung zu füllen.


Um mehr Inhalt für eure Zeitung zu generieren, könnt ihr euch natürlich auch hier aus dem nebenstehenden Index , verschiedene andere Hochzeitstexte aussuchen und diese für euer Blatt verwenden.

Diese Texte wurden antiquarischen Büchern entnommen und aufbereitet, ich stelle sie euch ausschließlich für "PRIVATE" Zwecke zur Verfügung.





Inhaltsverzeichnis:


Seite 1. Inhaltverzeichnis /Einleitung für die Hochzeitszeitung
Seite 2. Leitgedicht für die Hochzeitszeitung
Seite 3. Geschichte des alten Schäfers Thomas - passent zur Hochzeit
Seite 4. Geschichte des Bräutigams
Seite 5. Lustiges Zwiegespräch/Schwank für ihre Hochzeitszeitung
Seite 6. Humoristische Texte für Hochzeiten
Seite 7. Artikel in Versform - Wie der Bräutigam ein Bräutigam ward -
Seite 8. Artikel - Wie die Frauen "Sein sollen"-
Seite 9. Lektionsplan für's Brautpaar
Seite 10. Ordensverleihung / Meterologisches / Telegraphische Depeschen
Seite 11. Anzeigen für eine Hochzeitszeitung etc.(Danksagung, Bekanntmachungen, amtliche Mitteilungen Auktion)
Seite 12. Vorankündigung, Nachrufe für eine Hochzeitszeitung bestimmt
Seite 13. Briefkasten der Redaktion einer Hochzeitszeitung
Seite 14. Theatervorführungen / kurz zusammengefasst, für die Hochzeitszeitung geeignet
Seite 15. Abonnements-Konzert
Seite 16. Rätsel für die Hochzeitszeitung
Seite 17. Hochzeitslied zum Mitsingen aller Gäste
Seite 18. Verschiedene Möglichkeiten zur Ankündigung der nächsten Hochzeitszeitung



Vor der rechten Schmiede (Geschichte des Bräutigams)

Es ist eine gar romantische Geschichte, die wir dir, lieber Leser, hier erzählen wollen. - Und wahr ist sie auch, das kannst du uns glauben - und schön und rührend ist sie obendrein!
Im schönen ****lande liegt ein romantisches Städtchen, das heißt (Geburtsort des Bräutigams). Dieses Sädtchen ist weit und breit berühmt durch (eine entsprechende Bezeichnung) - und auch dadurch, daß dort die Wiege jenes Mannes gestanden hat, der heute der berühmteste ist von (***) und Umgegend.
Die freundlichen Leser wissen nun gleich, wer jedner berühmte Mann ist, denn welches Kind hätte nicht schon bei ihm einen Salzhering, eine Zuckertüte oder ähnliche nützliche Sachen gekauf, welches Mädchen gäbe es wohl weit und breit, die nicht von dem berühmten Mann schon einmal zärtlich angeredet und in die Backen gekniffen worden wäre und welcher Mann gebe es wohl im zehnmeiligen Umkreise von****, der jenen berühmten Mann nicht schon irgend etwas zu verdanken hätte.
. Jener berühmte Mann besitzt nämlich in **** ein umfangreiches (Kaufmannsgeschäft*)

(Hier wurde angenommen,das der Bräutigam irgend ein Kaufmannsgeschäft betreibt.
Entsprechende Änderungen, die zugleich eine Charakteristik des Bräutigams enthalten, sind allerwärts im ganzen Artikel leicht auszutauschen)

Man kann bei ihm kaufen, was das Herz verlangt, mögen es nun Pimpernüssel, große Rosinen oder neuerfundene Patoffelwichse sein. Bis zum (Angabe des Verlobungstages) ließ er auch Liebesschwüre äußerst billig ab, aber er hat jetzt nur noch einen geringen Vorrat davon und diesen legte er an jenem Tage seiner künftigen Lebensgefährtin, in hinreißend guter Qualität ab.
Da fällt uns ein, das wir noch gar nicht den Namen des berühmten Mannes genannt haben.
Als er noch ganz klein war, nannte man ihn Albert.S, und das ist auch bis zum heutigen Tage so geblieben.
Albert hat also der Stadt **** die Ehre seiner Geburt angedeihen lassen. Diese ist erfolgt so in den achziger Jahren oder so in dem Dreh herum, vielleicht weiß der Albert den Termin selbst noch, um genauere Auskunft daüber zugeben, denn nach verbürgten Nachrichten soll er dabei gewesen sein. Als Knabe war Albrecht ein ganz hübscher Kerl und wenn seine Braut noch heute daselbe von ihm sagt, so mag sie diese Behauptung auf ihr Gewissen nehmen, wir aber können als wahrheitsgetreue Geschichtsschreiber nicht in so unverantwortlicher Weise dem Leser einen bestimmten Geschmack aufdrängen wollen.
Mit großer Bestimmtheit können wir aber behaupten, daß Albert ein recht kluger Kopf war. Er kapierte immer gleich alles. Selbst seine Leher erstaunten oft über die außerordentliche Klugheit ihres Schülers. Im Rechnen konnte er schon in seinem 10 Jahre bis über drei zählen. Im Lesen war er noch weiter, besonders die Schrift, die ihm hinter das Ohr geschrieben wurde, hat er sich fest eingeprägt. In der Geometrie interessierte ihn besonders das Studium der Dreiecke, die er ebenso gradlinig in seine Sonntagshosen zu reißen, als wie in das Schreibheft zu zeichnen verstand.
Nur mit der Weltgeschichte konnte er sich nicht in allen Punkten befreunden. So ärgerte er sich über den keuschen Joseph in Ägypten, daß dieser so unbarmherzig der Frau Potiphar ausgerissen ist, und er ärgerte sich auch über den Berthold Schwarz, daß dieser das Pulver erfunden hatte.
Dieser Mensch war ihm mit seiner Entdeckung in abscheulicher Weise zuvorgekommen, denn ohne ihn hätte der Albert der Welt den Beweis geführt, daß er das Pulver erfunden habe.
In der Pflanzenkunde lernte Albert zu seinem Mißbehagen eine spanische Rohart am genauesten kennen, denn der Herr Lehrer hat die üble Angewohnheit, den praktischen Beweis von der Biegsamkeit eines gewissen Lehrmittels, bestehend aus einem durablen Bambusstock, an jener Stelle zu probieren, wo die Hosen der Schüler zuerst ins Reißen kommen.
Auch in anderer Beziehung war Albert ein wahrer Pfiffikus, das hat er beiesen als Schüler, als Lehrling und zuletzt als Freier.
Aus der ersten Jugendzeit des Alberts wäre nun zuvor wohl noch manches Interessante anzuführen, doch da wir nur den Nachweis liefern wollen, auf welche Weise er zu seiner heutigen Berühmtheit gelangte, so begnügen wir uns mit einigen geschichtlich historischen Notizen.
Nachdem Albert in ****seine Schulzeit absolvierte und im Laden e des Herrn N . . gelernt hatte, wie man zierlich den Hering am Schwanz aus der Tonne herausholt, wie man sauber Schnupftabaktüten dreht und sorgsam ein Lot Kaffee abwiegt, kam die Zeit, wo er den Rock des Königs anziehen musste, um zu lernen, wie man Eroberungen macht, und um sich zu üben in der Kunst, so trefflich mit dem Gewehr umzugehen, daß man kein Loch in die Scheide schießt.
Als nun aber Albert seine Zeit für Gott, König und Vaterland treu abgedient hatte und zurückgekehrt war nach****, um sich dort zu etablieren (Geschäft zu übernehmen) kam in ihm mächtig das Bewußtsein zur Geltung, daß er sich jetzt vollständig auf freien Füßen befände. Wer aber auf freien Füßen steht, bei dem dauert es in der Regel auch nicht lange, daß er sich auf's "Freierfüßen" befindet.

So lange ein Junggesell auf Freierfüßen herumläuft, befindet er sich in einem kranken Zustande. Er fühlt im Herzen eine ungewöhnliche Leere; er ist mit allem unzufrieden, der selbstgekochte Kaffee will ihm nicht mehr schmecken, und die Gesellschaft seiner Freunde kann ihn nicht mehr befriedigen, - er sehnt sich eine andere herbei und diese Sehnsucht wächst, wenn er abends so ganz allein das nächtliche Lager aufsucht.
Albert hat nun alle Stadien dieser Krankheit durchgemacht; auch sein Herz wurde immer liebebedürftiger, doch als praktischer Mensch sann er darüber nach, wie diesen Übelständen abzuhelfen sei.
Da fiel ihm eine bekannte alte Weisheitsregel ein, die sich bei allen Vorkommnissen des Lebens als praktisch bewähren solle. Was immer auch einen Menschen quäle oder drücke, so lautet diese Regel, so solle er gleich vor die richtige Schmiede gehen, um das Eisen zu schmieden, so lange es warm ist.
Und Albert hat nun eine ganze Zeit lang nach der richtigen Schmiede gesucht; er hat hier und dort angeklopft, aber es wollte ihm nicht gelingen, vor die rechte Schmiede zu kommen, denn wo er genügend Spähne fand, da zeigte entweder der Ambos bereits Rotflecken oder es war gar der Blasebalg defekt, so daß sich keine Flamme anfachen ließ. Wieder an einigen Stellen hielt das Feuer nicht vor und verlöschte so schnell, als es auf dem Herzensherd sich erst mühsam entzündet hatte. Endlich aber kam Albert nach (Ort des ersten Zusammentreffens mit der Braut), dort sah er die freundliche Emilia und da kam gleich bei ihm der große Blasebalg von selbst in Bewegung, so daß ein mächtiger Herzenszug in ihm entstand. Nun bat er das liebe Fräulein, ob sie nicht behilflich sein wollte, mit ihm ein Liebesband zusammenzuschmieden und das artige Kind konnte dieser Bitte nicht widerstehen, sie willigte ein, unter süßem Erröten und bat den chamanten jungen Mann, doch gleich zu ihren Eltern, also vor die rechte Schmiede zu gehen.
Und es ist wirklich bei (Namen der Eltern der Braut) die richtige Schmiede gewesen. Mit welcher Freude ist Albert dahin so oft gegangen und hat mit der freundlichen Emilia im Feuer gestanden, so daß ein recht dauerhaftes und schönes Herzensband entstanden ist.
Heute aber sehen wir bereits, daß Albert und Emilia zu dem geschmiedeten Liebesband noch ein festes Eheband hinzugefügt haben und dieses Ereignis wird darum gar festlich begangen. Alle Freunde und Verwandte gratulieren dem Albert, daß er endlich vor der rechten Schmiede angelangt ist, und auch die brave Emilia wird beglückwünscht, daß auf ihrem Herzensherd das Liebesfeuer gleich so hübsch ins Brennen gkommen ist.
Albert ist also auch durch seine Lebenschicksale ein so berühmter Mann geworden, wie er es heute ist. Und laut verkünden wir darum seinen Ruhm zur Belehrung und Erbauung für die Mitwelt, zur Nachahmung für die Nachwelt.
Alle unsere Leser aber werden völlig begeistert von dieseer Geschichte sein, sie werden den Helden und der Heldin derselben ein langes Leben, Glück und Gesundheit wünschen und sie werden schließlich mit uns ausrufen: Das Brautpaar lebe hoch! Hoch! Hoch! hoch! Und immer - höher!



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